Eckernförder Bucht – mit Buttlöffel auf Scholle

Am Freitag Abend habe ich es am Ludwigsburger Strand etwa eine Stunde mit Spinnrute und Buttlöffel probiert. Watt- & Seeringelwürmer hatte ich dabei. Hatten aber keine gute Qualität, sodass ich dann mit Wattwurmfetzen und Gulpwurm gefischt habe. Die Angelweise ist ähnlich, wie das Zanderangeln.

Klein, aber fein;)

Klein, aber fein;)

Köder auswerfen, anzupfen und beim herablassen der Rute die Schnur einkurbeln – einen Augenblick warten und erneut anzupfen. Ich konnte in dieser Stunde eine kleine Küchenscholle fangen, weiß aber, dass auf dem gesamten Strandabschnitt noch mehr möglich ist. Test war erfolgreich und ein wenig Fisch gabs dann auch in der Pfanne.
Am nächsten Tag haben Paddy und ich es vor der Marine in Eckernförde noch auf Hering und Dorsch versucht, konnten auch einige fangen, jedoch war nur ein maßiger Dorsch dabei. Die Heringsschwärme haben wir auch nicht gefunden. Klar ist: sind die Heringe da, sind auch die Dorsche da!

Geschrieben aus Waabs, Schleswig-Holstein, Germany.

Eckernförder Bucht – die Hornhechte sind da!

Am Pfingstsonntag wollte ich es auf Hornhechte probieren und habe mir hierzu 3 Heringe beim Fischmann gekauft – zugegeben, bei ein bisschen weniger Faulheit hätte ich mir auch schnell welche in Kappeln angeln können…;)
Optimale Bedingungen auf Hornhecht sind Sonne und ein wenig Wellenbewegungen, damit der Köder ein gutes Spiel bekommt.

10 Hornis konnte ich überlisten

10 Hornis konnte ich überlisten

An diesem Pfingstsonntag gab es keine Sonne, dafür eine schöne Wellenbewegung. Zugegeben, ich habe schon Tage erlebt, wo die Hornis nur bei Sonne gebissen haben und die Beißphase abrupt stoppte, nachdem die Sonne hinter den Wolken verschwunden war. Nun gut, eine einfache Montage, die ich gern Fische, ist der Schwimmende Spirolino mit einem Heringsfetzen als Köder. Manchmal reicht es aus, den Spiro in den Wellen liegen zu lassen, manchmal ist ein langsames Einholen der Schlüssel. Bei mir funktionierte beides und nach ca. 1 1/2 Stunden hatte ich 10 Hornis an Land – die perfekte Räuchermenge. Fliege und Blinker habe ich nicht probiert, sollten beim allgemeinen Hornhechtangeln jedoch ebenso zum Erfolg führen.  Location: Campingsplatz Ludwigsburg ( alle Krautfelder 5-15 Meter vom Ufer)

 

Geschrieben aus Waabs, Schleswig-Holstein, Germany.

Neustädter Bucht

Unser Kumpel Quacki lud uns am Samstag bei traumhaften Wetter nach Neustadt ein, um den Dorschen und Meerforellen nachzustellen. Was aber viel wichtiger war, ich konnte mein neues Boot inkl. 15 PS Aussenborder einweihen.

Bringt uns hoffentlich bald zum Fisch 🙂

Wir kamen morgens um 9:30 Uhr bei der Kunya Werft an und slippten voller Vorfreude das Boot ins Wasser. Wir packten das Boot mit unseren Sachen und nun konnte es losgehen. Die Spannung stieg, da wir keinen Testlauf im Vorwege mit den neuen Motor machen konnten. Siehe da, der Motor sprang beim ersten mal ziehen an.

Nun konnte der Fisch kommen, nur wo war er?

Wir haben alles ausprobiert, ob Pilker, Gummifische, Gummitwister, Grundmontage, Blinker, selbst schleppen brachte nicht den erhofften Erfolg. Der Echolot machte es uns auch nicht leicht, so zeigte er uns in 5 Std. angeln nur ein einziges mal einen kleinen Schwarm an. Auf Nachfrage bei den einheimischen Anglern, bekamen wir auch nur zu hören, dass im Moment nicht viel zu holen ist. Unser Kumpel Quacki, der auch wirklich vieles ausprobierte konnte leider auch nicht den erwünschten Fisch landen.

Kurz vor Ende wurden wir noch einmal aufmerksam, da wir an der Steilküste viele Angler im Wasser sahen. Eigentlich für einen Ortsunkundigen ein Zeichen, dass hier eventuell die eine oder andere Meerforelle stehen könnte. Naja was soll ich sagen, auch hier blieb uns der Erfolg verwehrt.

Was für ein Wetter !!!

Was für ein Wetter !!!

 

Fazit: Bei traumhaften Wetter und dem Gefühl dass mein Boot reibungslos funktioniert hat uns der Angeltag auch ohne Fisch wahnsinnigen Spaß gemacht und es ruft förmlich nach Wiederholung. Das nächste mal mit mehr Fisch bitte 😉

Geschrieben aus Altenkrempe, Schleswig-Holstein, Germany.

Eckernförder Bucht – Lehmberg Strand auf Meerforelle

Am Ostersonntag zeigten sich Frau Holle und Petrus ein wenig gnädig und die Sonne zeigte sich für einige Stunden. Ein Freund von uns, Randy, schickte uns ein Foto von sich und seiner 56cm Meerforelle, die er am Morgen am Lehmberger Strand mit einem Spöket Wobbler überlisten konnte. Das Wetter und das Foto machten meine Motivation komplett und ich fuhr gegen Mittag Richtung Ostsee – Paddy konnte leider nicht mit.
Eine Stunde Autofahrt von Hamburg und schon konnte ich meine Wathose anziehen und zum Strand stiefeln. Kurz noch einen Ködertipp bei Randy abgeholt und auf gings ins kühle Nass. Als Köder verwendete ich einen Spöket Wobbler. Gleich nach enigen Minuten hatte ich die erste kleine Forelle im Drill, diese konnte sich jedoch noch auf halben Weg befreien. Anschließend verschwand die Abendsonne hinter den Wolken und ich entschied mich, einen auffälligeren Wobbler zu fischen und hatte kurz danach etwa 5 Meter vom Ufer entfernt einen erneuten Biss – wieder leider nur von kurzer Dauer…! Nach dem ersten Verlust hatte ich vom Singlehook auf einen Drilling gewechselt, doch gewann erneut der Fisch – ich schätze ihn auf ca 70 cm.
mefoMeine Füße und Fingerkuppen waren schon ziemlich kalt, doch konnte ich es trotzdem nicht lassen und versuchte weiter mein Glück. Dann biss die dritte Forelle auf meinen schnell geführten Spöket und ich konnte diesen Drill für mich entscheiden und meine erste, 49cm lange, silberne Schönheit landen.
Randy und ich verwendeten fast auschließlich Spökets mit gelb-orangenem Bauch. Ich denke jedoch, schlanke silberne und kupferne Blinker sollten ebenfalls zum Erfolg führen. Die Sandaale sind noch nicht im Uferbereich. Das Silber der Meere ist also in Wurfweite – also, nichts wie los an die Küste!

Geschrieben aus Waabs, Schleswig-Holstein, Germany.

Unser ganz persönliches Erlebnis am Angelsee Wester-Ohrstedt

Kurz und knapp…

zu spät am See = schlechter Angelplatz = Eisschollen direkt vor der Nase und kaum eine Möglichkeit mit der Rute normal zu angeln.

Leider muss man ehrlich sagen, dass an unserem Angelplatz das Wasser sehr flach war und die Forellen leider sehr tief standen. Einzige erfolgsversprechende Methode: Grund, auftraibend – lange warten…!
Die herum schwimmenden Eisschollen aber sorgten dafür, dass wir alle 5 Minuten die Angelruten versetzen mussten.

Durch das etwas späte erscheinen von uns vor Ort und die Masse von Menschen am See machte es uns wirklich nicht leicht. Kurz gesagt, alles ausprobiert und nichts hat Erfolg gebracht.

Dem See kann man eigentlich nichts vorwerfen, Pächter nett und hilfsbereit, tolle Anlage und schöne Fische schwammen auch im See herum.

Für uns heißt es definitiv, wir werden wieder kommen…

Geschrieben aus Immenstedt, Schleswig-Holstein, Germany.